Fotoangst — was wirklich hilft, bevor du ein Shooting buchst
- Alicia Utrillas

- 14. Apr.
- 3 Min. Lesezeit

„Ich mag Fotos — nur nicht von mir."
Dieser Satz trifft mich jedes Mal tief.
Ich höre ihn oft. Von Frauen, die ihr Business mit vollem Herzblut aufgebaut haben. Die wissen, was sie können. Die anderen bereits geholfen, begleitet, verändert haben. Und die sich trotzdem kaum trauen, ihr eigenes Profilbild zu teilen oder nehmen ein "älteres" was vielleicht weniger schlimm ist.
Es macht mich zutiefst traurig, wenn eine Frau zu mir sagt: Ich mag Fotos — nur nicht von mir. Denn ich sehe sie. Und ich sehe, wie viel da ist — das noch kein Bild je gezeigt hat.
Was Fotoangst wirklich ist
Fotoangst ist kein Zeichen von Eitelkeit. Und sie ist auch kein Zeichen von Schwäche.
Sie ist das Gefühl, dass das was die Kamera einfängt, nicht zeigt wer du wirklich bist. Dass du steif wirkst, gestellt, irgendwie fremd. Dass du dich auf dem Foto selbst nicht erkennst — oder erkennst, aber nicht magst.
Das ist kein Problem mit dir. Das ist ein Problem mit dem Raum, den du bisher hattest. Oder eben nicht hattest.
Woher kommt dieses Gefühl?
Meistens kommt es aus alten Momenten, die sich festgesetzt haben.
Ein Foto, bei dem du dachtest: So sehe ich aus? Ein Shooting, bei dem du dich verstellen musstest, posieren musstest, performen musstest — statt einfach da sein zu dürfen. Vergleiche, die dich irgendwann kleiner gemacht haben als du bist.
Und dann kommt das Business dazu. Plötzlich sollen Fotos von dir nicht nur existieren, sondern wirken. Für deine Website, für LinkedIn, für Social Media. Das Gewicht dieser Fotos macht die Angst noch größer.
Ich verstehe das. Wirklich.
Was wirklich hilft — noch vor dem Shooting
Das Wichtigste passiert lange bevor wir anfangen zu fotografieren.
Ich glaube, dass ein gutes Bild von innen kommt. Und deshalb beginne ich damit, dich wirklich zu verstehen — nicht nur dein Business, sondern dich als Mensch dahinter.
Bevor wir auch nur über Locations oder Outfits sprechen, schaue ich mir deine Marke in ihrer ganzen Tiefe an. Wer bist du? Wofür stehst du wirklich? Was sind deine Werte — und wie sollen sie sich in einem Bild anfühlen? Was soll deine Wunschkundin spüren, wenn sie dich zum ersten Mal sieht?
Das ist keine Checkliste. Das ist ein echtes Gespräch — mit dir und mit dem, was deine Marke trägt.
Ich schaue mir dein Human Design an, weil es mir zeigt wie du von Natur aus Energie gibst und empfängst. Bist du jemand, der in Bewegung besser zur Geltung kommt? Oder jemand, der in Stille am stärksten strahlt? Das beeinflusst alles — die Location, das Licht, die Art wie ich dich durchs Shooting führe.
Aus all dem entwickle ich eine visuelle Strategie nur für dich. Ein Moodboard, das nicht schön ist um schön zu sein — sondern das zeigt, wie deine Markenenergie in Bildern aussieht. Eine Shootlist, die sicherstellt, dass wir am Ende nicht einfach schöne Fotos haben — sondern die richtigen Fotos. Für deine Website, deinen LinkedIn-Auftritt, deinen nächsten Launch.
Damit du an dem Tag einfach ankommen kannst. Alles andere habe ich bereits für dich gedacht.
Wie ein Shooting sich anfühlen darf
Du musst dich nicht überwinden. Du musst nicht wissen wie du stehen sollst. Du musst nicht performen.
Das ist meine Aufgabe.
Ich leite dich durch alles — mit Ruhe, mit echtem Interesse an dir, und ja, auch mit Humor. Weil Lachen entspannt. Weil entspannt die schönsten Bilder entstehen.
Meine Kamera ist direkt mit einem großen Monitor verbunden, damit du jedes Bild sofort siehst. Wir schauen gemeinsam. Dein Gefühl zählt genauso wie mein Auge — weil du am besten weißt, wann du dich erkennst.
Viele meiner Kundinnen sagen mir danach: Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so wohlfühlen kann vor einer Kamera.
Und genau das — genau dieser Moment — ist das, wofür ich jeden Tag aufstehe.

Du musst dich nicht überwinden. Du darfst einfach du sein.
Wenn du das nächste Mal denkst „ich mag Fotos — nur nicht von mir" — dann ist das vielleicht genau der Moment, in dem du bereit bist für etwas anderes.
Für Bilder, die wirklich zeigen wer du bist.
Wenn du spüren möchtest wie sich das anfühlt, freue ich mich sehr auf unser erstes Gespräch.









Kommentare